Einen wunderschönen guten Morgen!
Schon in 4 Tagen ist Weihnachten und das Jahr 2025 neigt sich langsam dem Ende. Ich hätte Anfang des Jahres nie gedacht, dass dieses Jahr vieles von mir abverlangt und einiges nicht mehr so ist wie es war.
Zu meinem 70. Geburtstag hat mir meine Tochter eine Städtereise nach Berlin geschenkt, auf die ich mich sehr gefreut habe. Bis auf‚s kleinste Detail haben wir geplant, was wir uns ansehen, das Hotel war gebucht, ebenso die Anreise mit der Deutschen Bahn. Leider bin ich 10 Tage vor dem Abreisetag gestürzt und habe mir den Oberschenkelhals auf der rechten Seite gebrochen. Einen Tag später dann die OP und dabei wurde gleich eine neue Hüfte eingesetzt. Es folgte ein langwieriger Heilungsprozess und anstatt nach Berlin zu reisen, stand eine 3-wöchige Reha auf dem Programm. In der Reha machte ich gute Fortschritte und war sogar Stolz auf mich. Dass ich kleine Wege – zum Beispiel vom Bett bis ins Bad ohne Krücken meistern konnte, meine Beweglichkeit verbessern konnte und nach wenigen Tagen wieder Treppen steigen konnte. Unglücklicherweise gab es nach einer Woche einen sehr, sehr schmerzhaften Rückschlag, als das Gelenk aus der Hüftpfanne auskugelte. In Narkose wurde das Gelenk eingerenkt und ich musste eine Nacht im Krankenhaus verbringen.
Inzwischen kann ich den Alltag gut meistern, habe keine Schmerzen oder Behinderungen. Doch nun macht das linke Knie Probleme. Anfang November hatte ich plötzlich Schmerzen im linken Knie, Schmerztabletten, Kühlen und Quarkumschläge linderten die Schmerzen nur kurze Zeit. Inzwischen war das Knie, die Wade bis runter zum Fuß dick geschwollen und nach MRT rätselten die Ärzte, was die Ursache ist. Leider wurden der Schmerz immer schlimmer und ein Besuch bei einem Kniespezialisten unumgänglich, der sofort einen Meniskus Schaden durch Verschleiß diagnostizierte. Das linke Knie wurde punktiert, mit Kortison versorgt und schon nach 2 Tagen war ich schmerzfrei und die Schwellung war abgeklungen. Der Arzt erklärte mir das diese Maßnahme vorübergehend die Schmerzen lindert und das man eine Operation ins Auge fassen müsste. Die OP wurde zuerst auf den 20. Januar gelegt und letzte Woche bei einer Nachuntersuchung wieder zerschlagen. Solange das Knie stabil bleibt, meinte der Arzt, würde er, von einer Operation absehen. Bei einem alten Meniskusriss kann man zuerst versuchen, die Beschwerden ohne OP in den Griff zu bekommen, da dies häufig gut funktioniert und Risiken einer Operation vermieden werden. Eine gute Nachricht vor Weihnachten! Vor dem Eingriff habe ich keine Angst, nur das „danach“ !! Krücken, Schmerzen und seinen Alltag nicht selbst meistern zu können. Gerade beim letzten Punkt habe ich durch meinen Oberschenkelhalsbruch von meiner Familie schon sehr viel abverlangt und bin jetzt glücklich das im Moment keine Operation ansteht.
Wünsche euch einen schönen Sonntag und geniesst den 4.Advent





